HKR 2022

Tickets & Preise 2021

INFORMATION KARTENVERKAUF

So enttäuschend es für alle Beteiligten auch sein mag, so notwendig ist es zur Unterstützung der Pandemie-Bekämpfung: Das 81. Hahnenkamm-Rennen geht ohne Zuseher über die Bühne. Es gibt keinen Kartenverkauf!

Mit Jahresbeginn wurde es zur Gewissheit. Die Gesundheitsbehörden haben den harten Lockdown in Österreich bis 24. Jänner, dem letzten Tag des Hahnenkamm-Rennens, ausnahmslos verlängert. Damit bleibt die „Covid-19 Notmaßnahmen-Verordnung“ in Kraft und dadurch Geschäfte, Hotels sowie die Gastronomie geschlossen. „Der Schutz der Bevölkerung geht vor, da gibt es überhaupt keine Diskussion“, hält HKR-Chef Michael Huber immer wieder fest. „Es ist für uns als Kitzbüheler Ski Club mit viel Demut verbunden, dass wir in dieser Zeit – in der man überhaupt nur aus bestimmten wichtigen Gründen aus dem Haus darf – ein Hahnenkamm-Rennen organisieren können.“

Die teilnehmenden Teams erhalten die Bestätigung des Öffentlichen Interesses zur Teilnahme an den Bewerben und können so in Verbindung mit bestimmten Auflagen einreisen, Hotels sperren ihre Gästezimmer für die an der Veranstaltung offiziell Beteiligten extra auf. Sämtlichen für die Organisation der Rennen notwendigen Mitglieder des OKs, allen Medienvertretern und den teilnehmenden Mannschaften wird das Betreten des Veranstaltungsgeländes bei Vorweis einer offiziellen Akkreditierung genehmigt.

Leider keinen Zutritt haben die vielen nationalen und internationalen Fans, oft seit Jahrzehnten Stammgäste der Rennen in Kitzbühel. Sie müssen gemäß den gesetzlichen Grundlagen in ihrer Heimat bleiben und sich an die jeweiligen Ausgangs- und Reisebeschränkungen halten.

All jene Personen, die in der Region ihren Aufenthalt haben, dürfen derzeit – abhängig von der weiteren Entwicklung – die Stadt und das Skigebiet am Hahnenkamm eingeschränkt besuchen. Der KSC als Veranstalter hat jedoch verständlicherweise dafür Sorge zu tragen, dass es zu keinen Menschenansammlungen entlang der Rennstrecke sowie an Start und Ziel kommt. Daher werden von der Früh weg bis zum Ende des offiziellen Programms an allen Trainings- und Renntagen die bisher gewohnten Zuschauerflächen links und rechts der Rennstrecken ab den jahrelang bekannten Kontrollpositionen von Berg bis Tal in ca. 100 bis 200 Meter Distanz als Freihaltefläche abgesperrt. Dies umfasst auch die Publikumspisten Familienstreif und Kampen.

Für alle skibegeisterten Fans aber plant der langjährige TV-Partner ORF wie gewohnt eine Fernsehübertragung der Rennen in gewohnter Bestqualität. So heißt es für viele seit Jahren, das Rennen interessanterweise auch einmal am Bildschirm anzuschauen!

Der Bürgermeister der Stadt Kitzbühel als oberste Veranstaltungsbehörde weist eindringlich darauf hin, dass sämtliche Covid-19-bezogenen Verbote und Ausgangsbeschränkungen auch in der Hahnenkamm-Woche gelten und an den neuralgischen Stellen wie Bahnhöfe, Parks und Innenstadt auch massiv durch die Exekutive kontrolliert werden. Ohne explizit darauf hinzuweisen, versteht es sich von selbst, dass es 2021 keine Fanzonen in und um Kitzbühel geben wird.

„Nicht jammern über das, was nicht ist, sondern dankbar sein für das, was stattfinden darf“, fasst es OK-Chef Michael Huber zusammen. Es wird alles in allem keine einfache Übung sein, die Gesundheit aller Beteiligten zu gewährleisten. Dies geht nur mit Disziplin und der großen Erfahrung aller Beteiligten am Berg, alle notwendigen Hygienemaßnahmen zum Schutz vor dem Virus umzusetzen. „Am allerwichtigsten ist, dass unsere Stars, die Athleten, sowie deren Trainer und Betreuer gut und vor allem gesund durch die Kitzbühel-Woche kommen“, so der OK-Chef. Möge die Übung gelingen!