HKR Kitzbühel

Sonne über der Streif: Kitzbühel ist startklar

19.01.2026

Die intensiven Vorbereitungen sind fast zu Ende und die Rennstrecke ist bereit: Am Dienstag um 11.30 Uhr folgt das erste Abfahrtstraining. 

Schöner kann ein Jännertag in Kitzbühel kaum sein als an diesem Montag, rund 24 Stunden vor dem ersten Abfahrtstraining. Die Sonne strahlt, der Himmel ist malerisch blau und die Temperaturen liegen knapp über dem Gefrierpunkt. Strahlen kann auch Herbert Hauser, dessen Pistenteam gemeinsam mit der Bergbahn Kitzbühel, Tom Voithofers Sicherheitsmannschaft und vielen weiteren unermüdlichen Helfern einen großartigen Job erledigt hat. Sowohl die Abfahrts- als auch die Super-G-Strecke sind rennfertig, zu tun sind nur noch letzte Feinarbeiten.

Doch Herbert Hauser bleibt demütig: „Man kann noch so eine gute Strecke haben – Regie führt das Wetter. Aber wenn die Prognosen so sind wie derzeit, nämlich schön und kalt, ist man eher entspannt“, sagt der Streif-Pistenchef, erinnert aber aus Erfahrung daran, dass sich ein Wetterbericht binnen 24 Stunden ändern kann.

Am ersten Tag der Rennwoche wurden noch die letzten Werbebanner montiert und die allerletzten Sicherheitszäune aufgestellt. Dienstbeginn hatte auch das zehnköpfige Farbler-Team, das liebevoll „Picassos der Streif“ genannt wird. Ihre Aufgabe ist es, auf der Streif die seitlichen Begrenzungslinien zu ziehen – eine extrem herausfordernde Arbeit, denn der Farbkanister auf dem Rücken wiegt bis zu 30 Kilogramm. Damit in den steilsten Abschnitten gerade Linien zu ziehen, braucht es hervorragende Skifahrer.

Unterdessen nimmt auch der Super-G-Start – ein schmuckes Rundbogenzelt in Schwarz – mehr und mehr Form an und wird zur Wochenmitte fertig sein. An diesem Vormittag arbeitet Guido Hechenberger, Abschnittsleiter des Super-G-Starts, zudem an einem Podest aus Holz und Schnee für eine ORF-Kamera, die vor dem Start starke Bilder der Athleten liefern soll. „Wir sind hier zu dritt im Team, aber wir arbeiten super zusammen. Die Partien von der Seidlalm und von der Alten Schneise helfen uns, und wir helfen ihnen“, sagt Hechenberger. Und was gefällt ihm so am Super-G? „Mehr Schwünge als in der Abfahrt und trotzdem ein Haufen Speed.“

Im Ziel sind gegen 11 Uhr Herbert Hauser und FIS-Renndirektor Hannes Trinkl mit der Streifbefahrung fertig – und auch die beiden strahlen ganz ähnlich wie die Sonne über ihnen.

Das erste Abfahrtstraining startet am Dienstag um 11.30 Uhr, das zweite folgt tags darauf zur gleichen Zeit. Der Eintritt ist frei – ebenso wie beim Juniors Race am Mittwoch um 10.15 Uhr und 13.30 Uhr. Tickets für den Super-G am Freitag und den Slalom am Sonntag gibt es im Webshop, die Abfahrt am Samstag ist bereits ausverkauft.

Foto © K.S.C./alpinguin


Verwandte Beiträge

94 Soldaten unterstützen die Rennen
 2026/01/19
13
Mit dem ÖBB-Hahnenkammexpress direkt ins Ziel
 2026/01/19
4