Team Tirol verteidigt Titel beim Juniors Race
Mit einem mitreißenden Auftakt zu den 86. Hahnenkamm-Rennen setzte das Juniors Race am Ganslernhang ein erstes sportliches Ausrufezeichen. Bei den Longines Future Hahnenkamm Champions verteidigte das Team Tirol seinen Titel und holte sich wie im Vorjahr den Sieg. Platz zwei ging an Österreich II, Rang drei an Deutschland, das nach dem ersten Durchgang noch in Führung gelegen war. Der schnellste Bursch war Finn Neururer aus Mutters in Tirol, das schnellste Mädchen Hannah Mahlknecht aus Italien.
Noch ehe am Sonntag der Weltcup auf dem Ganslernhang gastiert, erlebten die Zuschauer bereits am Mittwochnachmittag ein hochspannendes Finish auf dem geschichtsträchtigen Hang. Nach dem ersten Durchgang führte noch das Team Deutschland, doch Tirol bewies im zweiten Lauf Nervenstärke und zog noch an den Nachbarn vorbei. Damit gelang den Tirolern das gleiche Kunststück wie im Jahr 2025, als man im zweiten Lauf noch die USA abfing.
Das Siegerteam bestand aus Lea Tasser (Mayrhofen), Lorena Plankensteiner (Lienz), Anna Steixner (Mieders), Finn Neururer (Mutters), Ruiz Herzig (Gerlos) und Luis Stecher (Leins). Neururer gehörte bereits dem Siegerteam 2025 an und war auch am Mittwoch der schnellste Bursch. Insgesamt feierte Tirol damit bereits den achten Triumph beim Juniors Race.
Zweiter in der Teamwertung wurde Österreich II mit Lea Unger (Bischofshofen), Lena Gösweiner (Spital am Pyhrn), Celine Oberschneider (Zell am See), Linus Leitner (Schröcken), Samuel Thöni (Leins) und David Pacher (Alpbach). Für Deutschland blieb am Ende Rang drei. Darüber freuten sich Amira Federle, Nele Bächle, Lucie Uhl, Toni Sindel, Sylvan Holzheu und Tobias Albl.
Beim Juniors Race besteht jedes Team aus drei Mädchen und drei Burschen. Alle Athletinnen und Athleten absolvieren zwei Slalomdurchgänge – auch im Falle eines Ausfalls im ersten Lauf, wobei in diesem Fall eine Strafzeit angerechnet wird. In die Wertung kommen jeweils die Zeiten der besten zwei Mädchen und zwei Burschen pro Team. Insgesamt wird ein Preisgeld von 20.000 Euro ausgeschüttet.
Endstand:
- Tirol
- Österreich II
- Deutschland
- Tschechien
- Österreich I
- Slowenien
- Schweiz
- Italien
- Liechenstein
- Großbritannien
- Kroatien
- Slowakei
Foto © K.S.C./Stefan Adelsberger



