Golf-Stars auf der Streif
Sepp Straka, Nicolai von Dellingshausen und Maximilian Steinlechner eröffneten am Dienstag die Austrian Alpine Open mit einer spektakulären Golf-Show auf dem Starthaus der Streif.
In dieser Woche gastieren die mit 2,75 Millionen US-Dollar dotierten Austrian Alpine Open in Kitzbühel. Einen ersten Eindruck vom Stellenwert dieses Golfturniers der DP World Tour bekam man am Dienstagnachmittag auf dem Hahnenkamm. Die Turnierwoche begann mit einem Medienevent im Starthaus auf der Streif, zu dem rund 80 Journalisten und Gäste gekommen waren. Höhepunkt waren die Abschläge von der Terrasse des Starthauses, um den Showbewerb „Nearest to the Mausefalle“ zu gewinnen. Um die erste (kleine) Gams in diesen Tagen matchten sich Lokalmatador Maximilian Steinlechner, Titelverteidiger Nicolai von Dellingshausen (er gewann die Austrian Alpine Open 2025 in Salzburg) und Sepp Straka, Österreichs Golf-Nr. 1 und aktuell die Nummer 18 der Welt.
Warum ein Golfturnier mit einer Veranstaltung im Starthaus eines Skirennens eröffnet wird, erklärte Hausherr Michael Huber: „Das Hahnenkamm-Rennen ist das größte Skirennen der Welt und nichts passt besser, als die besten Golfspieler und das größte Golfturnier Europas in Kitzbühel begrüßen zu dürfen“, sagte der Präsident des Kitzbüheler Ski Clubs und OK-Chef der Hahnenkamm-Rennen.
Der Werbewert des Golfturniers liege bei rund 38 Millionen Euro, betonte Karin Seiler, Geschäftsführerin der Tirol Werbung. Sie freue sich über die enorme internationale Strahlkraft des Golfsports: „Mit diesem Event erreichen wir etwa Skandinavien, England und die USA. Das Publikum sieht dabei nicht nur den Golfsport, sondern auch unsere wunderschöne Landschaft.“ Auch Sepp Straka zeigt sich von der Tiroler Bergwelt begeistert. Zum ersten Mal seit acht Jahren spielt er wieder ein Turnier in der Heimat. Schon auf der Fahrt vom Münchner Flughafen habe er erneut festgestellt, wie „wunderschön die Berge sind und auch das Panorama auf dem Golfplatz Kitzbühel-Schwarzsee ist fantastisch“.
Sein Idol auf der Skipiste war einst Hermann Maier, heute sei er als Skifahrer aber nicht mehr konkurrenzfähig: „Ich bin nur mehr sehr selten auf Ski und könnte es mit Maximilian Steinlechner unmöglich aufnehmen.“ Der Tiroler geht auch als Golf-Profi nach wie vor gerne Ski fahren: „Wenn der Schnee passt.“
Weiter pudelwohl in Österreich fühlt sich Nicolai von Dellingshausen, der nach seinem Sieg bei den Austrian Alpine Open im Vorjahr am Dienstag auch „Nearest to the Mausefalle“ gewann. Vom Starthaus aus zu überwinden waren 145 Meter (schräge) Länge und 53 Meter Höhendifferenz. Der Deutsche kam dem Loch bis auf drei Meter nahe. Maximilian Steinlechners bester Ball von drei landete 5,53 Meter vom Loch entfernt, jener von Sepp Straka 12,33 Meter. Das Fazit des gebürtigen Wieners: „Hoffentlich läuft es beim Turnier besser.“
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Foto © K.S.C./alpinguin



