HKR 2018

Markus Waldner: „Die Streif ist die Rennstrecke schlechthin“

„Die Kulisse, die Piste, die Sturzräume, alles fantastisch“. FIS-Race Direktor Markus Waldner hat die Streif heute Montag mit den Mannschaftstrainern erstmals besichtigt und ist voll des Lobes. Morgen Dienstag wird das erste Training über die Original-Streif-Rennstrecke stattfinden. Allerdings wird der Start auf 11 Uhr vorverlegt, gegen Mittag soll eine leichte Front über den Hahnenkamm ziehen. Die Streif ist für Waldner immer speziell, sie ist die Abfahrtsstrecke schlechthin, weil das Gelände naturbelassen und vorgegeben ist. „Der Gegner eines Läufers ist in Kitzbühel der Berg. Das entspricht dem Grundprinzip der Abfahrt“, erklärt der FIS-Renndirektor. Markus Waldner und Speed-Renndirektor Hannes Trinkl haben bekanntlich ihre eigene Philosophie für Abfahrtsrennen: Diese beruht auf mehr Eigenverantwortung der Athleten. „Zum Beispiel, wenn in gewissen Passagen Tempo herausgenommen wird, um die Läufer aus der Hocke zu zwingen“. Die viel diskutierten Sprünge sieht er als Teil eines Abfahrtsrennens. Waldner: „Ein Sprung ist ein Sprung und gehört einfach dazu.“

Voriger Beitrag Nächster Beitrag