HKR 2018

Willi Forrer über „alte Zeiten“

Willi Forrer über „alte Zeiten“
21.01.2016
Für Willi Forrer bedeutet ein Besuch in Kitzbühel, in Erinnerungen zu schwelgen. Gemeinsam mit seiner Tochter Brigitte Forrer wird der Schweizer die 76. Hahnenkamm-Rennen vor Ort mitverfolgen. Normalerweise reist der ehemalige Rennläufer nicht mehr zu den Skirennen, aber „Kitzbühel ist immer ein spezielles Erlebnis“. Um alte Freunde zu treffen und über vergangene Zeiten zu reden, Zeiten, in denen es keine Präparierungsmaschinen, Sturzhelme oder Sicherheitsnetze gab. „Und trotzdem waren wir am Hausberg 110 bis 120 km/h schnell“, erinnert sich Forrer, der von 1957 bis 1962 ein Fixstarter bei den Hahnenkamm-Rennen war. Er sieht die Streif auch heute noch als Mutprobe. „Zudem waren wir auf uns allein gestellt, hatten kein Team um uns herum und Preisgeld gab es auch keins.“ Für das abgebildete Foto wieder eine Gams in den Händen zu halten, freute den Hahnenkamm-Abfahrtssieger von 1962. „Zuhause habe ich auch eine Gams stehen, allerdings waren die Trophäen früher viel kleiner und auf einem Marmorsockel. Dazu gab es für den Sieger einen Lederkoffer“. Gemeinsam mit seiner Tochter wird der Toggenburger das zweite Abfahrtstraining von der Mausefalle mitverfolgen. „Wir haben aber keine Ski dabei“, sagt Willi Forrer. Morgen Freitag wollen die beiden Besucher aus der Schweiz die Kombination von der Tribüne im Ziel verfolgen.