HKR 2020

Hahnenkamm - Legends of the Year 2019

Hahnenkamm - Legends of the Year 2019
27.01.2019

Anlässlich der 79. Hahnenkammrennen wurden auch heuer wieder drei Hahnenkammlegenden für ihre großartigen Leistungen in der Vergangenheit geehrt. Dafür fanden sich am Samstagabend Persönlichkeiten aus Sport und Politik im Rasmushof zusammen. Unter anderem auch Mitglieder des FIS Vorstandes, der Landesregierung und des ÖSV. Natürlich war auch der KSC vertreten, um die Legenden gebührend zu feiern.

KSC Präsident Michael Huber begrüßte alle Gäste recht herzlich zu diesem besonderen Abend, den der KSC in Kooperation mit dem österreichischem Skiverband veranstaltet. Er bedankte sich auch bei dem kürzlich verstorbenen KSC Funktionär Hannes Huter, er hat sich bei den Hahnenkammrennen stets um das Wohl der Ehrengäste gekümmert. Umso mehr freute es Michael Huber, dass Marlene Huter, Tochter von Hannes, sich sofort bereit erklärte, die Aufgaben ihres Vaters zu übernehmen. Zum Abschluss seiner Eröffnungsrede bedankte sich Michael Huber bei allen KSC Funktionären, ohne die die Hahnenkammrennen nicht möglich wären.

Zur Ehrung überreicht bekamen die drei Legenden das berühmte Hahnenkammlogo, das der berühmte Künstler Alfons Walde entwarf.

Die erste Ehrung galt Christian Neureuther, der vor 40 Jahren den Slalom am Ganslernhang gewinnen konnte. Neureuther war 12 Mal in Kitzbühel am Start. Sichtlich erfreut nahm er die Ehrung entgegen und sagte: „Zu Kitzbühel verbindet mich sehr viel, schon als kleines Kind sind wir durch Kitzbühel gefahren und ich war ein riesiger Toni Sailer Fan. Das war der Grund warum ich auch immer mit einer weisen Mütze gefahren bin. Was soll ich zu Kitzbühel und den Hahnenkammrennen sagen? Ich bin einfach froh, dass es euch gibt.“

Als zweites wurde Sepp Ferstl als Hahnenkamm „Legend of the Year“ ausgezeichnet. Er gewann 1978 und 1979 die Abfahrt auf der Streif. Auch Sepp Ferstl war überglücklich über die Ehrung, er sagte: „Ich habe in Kitzbühel auch nach meiner Karriere kein Rennen ausgelassen und bin immer herzlichst willkommen. Der KSC ist der FC Bayern München des Winters.“

Karl Schranz war die dritte Legende, die an diesem Abend geehrt wurde. Insgesamt startete Karl Schranz 16 Mal in Kitzbühel und gewann davon 6 Mal. 12 Mal war er auf dem Podest. 1969 wurde seine Zeit falsch gestoppt und es war vorerst unklar ob er gewonnen hatte oder nicht. Schlussendlich wurde die Zeit korrigiert und Karl sagte: „Da war mir der Preis vollkommen egal, ich wollte einfach nur dass meine Zeit stimmt.“

Es war ein entspannter und lustiger Abend mit gutem Essen und vielen guten Gesprächen. Es war der perfekte Abschluss eines gelungenen Renntages.

Foto © K.S.C.