HKR 2018

Offizielle erklären Entscheidungen bei der Abfahrt

Offizielle erklären Entscheidungen bei der Abfahrt
23.01.2016

Am frühen Samstagabend trafen sich die Mannschaftsführer zum letzten Mal in dieser Woche, um über den Ablauf des Abfahrtsbewerbs am Samstag zu sprechen und Informationen über das Programm am Sonntag zu erhalten. Eines war allen Beteiligten besonders wichtig: Den beim heutigen Bewerb gestürzten Läufern Georg Streitberger, Hannes Reichelt und Aksel Lund Svindal sprachen sowohl FIS- als auch OK-Offizielle ihre besten Genesungswünsche aus. Anschließend widmete sich Michael Huber der Durchführung des Rennens: "Unser Sport ist ein Outdoorsport - und dabei müssen wir uns dem Wetter anpassen. Insofern danke ich der Jury im Namen des gesamten OK für die getroffenen Entscheidungen". Die planmäßige Durchführung des morgigen Slaloms sei für Huber nun das Hauptziel. FIS-Renndirektor Markus Waldner erklärte die Entscheidungen der Jury ausführlich. Das vorhergesagte Wetterfenster zur Mittagszeit hätte die Jury dazu veranlasst, den Start um eine Stunde nach hinten zu verlegen. Die Startverlegung zu Startposition eins, oberhalb der Mausefalle, sei von allen Trainern gemeinsam entschieden worden und absolut sinnvoll gewesen, da sowohl die Wind- als auch die Sichtverhältnisse um 12:45 Uhr sehr gut gewesen seien, so Waldner weiter. Zu den Stürzen stellte er klar, dass er nach dem Rennen den Streckenteil am Hausberg geprüft hätte und die Piste dort in einem guten Zustand gewesen sei - der Hausberg sei einfach eine Passage, in der selbst kleinste Fahrfehler zu einem Sturz führen könnten. Die Entscheidung, das Rennen nach 31 Läufern abzubrechen, ging schlussendlich auf eine Empfehlung von Kurssetzer Hannes Trinkl zurück, der das gesamte Rennen vom Hausberg aus beobachtet hatte. "Die erfahrenen Fahrer können anhand der Erklärungen ihrer Trainer sowie den TV-Bildern beurteilen, wie sie diese anspruchsvolle Passage bei flachem Licht bewältigen können", erklärte Trinkl. Für die jungen Athleten, die ab Startnummer 31 an der Reihe gewesen wären, hätte er nicht garantieren können, dass sie mit den schwierigen Verhältnissen richtig umgehen. Insofern sei die Entscheidung gegen die komplette Durchführung des Rennens zur Sicherheit der jüngeren und unerfahreneren Fahrer getroffen worden. Das Programm für den Slalom am Sonntag wurde währenddessen bestätigt: Der erste Durchgang startet um 10:30 Uhr, der zweite um 13:30. Das Wetter am Sonntag soll trocken bleiben - somit steht einer Durchführung des finalen Bewerbs beim Hahnenkamm-Rennen 2016 nichts im Weg. (Archivfoto)