HKR 2020

Super-Teamgeist, Super-Kitzbühel, Super-G

Super-Teamgeist, Super-Kitzbühel, Super-G
24.01.2020

Das Sieger-Podest ist bekannt: Norwegen vor Norwegen und Österreich. In der Pressekonferenz haben die Athleten den Super-G noch einmal mit eigenen Worten zusammengefasst:

„Das ist das Beste für das Team. Als Aleksander ex equo mit Matthias Mayer führte, habe ich mich sehr am Start gefreut und mitgefeiert, weil es einfach ein großartiges norwegisches und österreichisches Ergebnis ist.“ Und dann startete Kjetil Jansrud. „Da musste ich mich noch einmal konzentrieren, mich kurz auf meinen Lauf fokussieren.“ Und er war schnell. Der Schnellste. „Natürlich ist das großartig. Kitzbühel ist wie eine Droge – wenn du einmal gewinnst, willst du es immer wieder und das zweitbeste Gefühl ist dann noch, zusammen mit einem Teamkollegen am Podium zu stehen.“

Neben Jansrud sitzt Aleksander Aamodt Kilde, zusammen mit Matthias Mayer nur 16 Hundertstel langsamer. Auch er hat Grund zur Freude, denn: „Ich hätte mir nicht gedacht, dass ich einmal um die große Kugel mitfahren werde. Natürlich ist sie das Ziel eines jeden Rennfahrers, und nachdem Marcel Hirscher aufgehört hat, ist der Gesamtweltcup-Sieg nicht mehr so unrealistisch.“ Nur noch 20 Punkte liegt Kilde hinter dem führenden Henrik Kristoffersen – auch ein Norweger. Und während der Pressekonferenz wird klar, was die große Stärke der „Attacking Vikings“ ist: der Teamgeist.

Und Kitzbühels größte Stärke? Da sind sich alle drei einig:

„Die Kulisse, die Umgebung, die Natur. Was Kitzbühel bieten kann ist unglaublich. Da kommt man immer gerne her,“

beginnt Mayer. Für Kilde sind es die Leute, die Stimmung im Ziel. Und Jansrud? „Ich kann nur das Gleiche sagen. Für mich ist es eines der schönsten Gebiete der Welt.“ Dieser Satz kommt ihm mit einem Super-G-Sieg in der Tasche jetzt wahrscheinlich noch leichter über die Lippen.

Rennbericht Super G

Portrait: Kjetil Jansrud

Ergebnisliste Super G 2020

Foto © K.S.C.


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