HKR 2019

Hahnenkamm begrüßt seine Legenden

Hahnenkamm begrüßt seine Legenden
19.01.2018

In diesem Jahr dürfen wir 23 frühere Hahnenkamm-Sieger in der Gamsstadt herzlich begrüßen.

Die 23 Sieger standen 112 mal am Hahnenkamm- Podium. Sie haben gemeinsam 26 Olympiamedaillen und 57 Weltmeisterschaftsmedaillen in ihrer Karriere gewonnen.

Auf der Streif und am Ganslern finden alljährlich das größte und wichtigste Rennen im alpinen Skikalender statt. Streckenabschnitte wie Mausefalle, Steilhang, Seidlalmsprung, Lärchenschuss, Hausbergkante, Traverse und Zielsprung sind legendär.

1962 gewann Willi Forrer die Abfahrt. Der Österreicher Egon Zimmermann gewann im Jahr 1963 die Kombination und die Abfahrt auf der berühmten Steif. Jean Claude Killy konnte sich sowohl im Jahr 1965 in der Kombination, 1966 im Slalom, 1967 in der Kombination, Abfahrt und Slalom, als auch im Jahr 1968 in der Kombination den Sieg holen. Im Jahr 1968 und 1970 gewann Giovanoli Dumeng den Slalom und den Riesentorlauf.

1973 und 1974 sicherte sich Roland Collombin jeweils den Abfahrtssieg. Im Jahr 1974 gewann auch der Österreicher Hansi Hinterseer den Slalom. Ein Jahr später (1975) hieß der Sieger Piero Gros im Slalom. Sepp Ferstl, Vater des erfolgreichen Athleten Josef Ferstl, konnte sich in den Jahren 1978 und 1979 jeweils in der Abfahrt in die Siegerliste eintragen.

Der Österreicher Franz Klammer konnte in den Jahren 1975, 1976, 1977 und 1984 mit perfekten Läufen den Abfahrtssieg holen. Auch Daniel Mahrer gewann im Jahr 1989 die Abfahrt auf der Streif.

Die Athleten Klaus Haidegger und Ken Read sicherten sich im Jahr 1978 bzw. 1980 die Gams. Jimmy Steiner siegte 1979 und 1984 jeweils in der Kombination. 1999 holte sich Hans Knauß die Siegergondel in der Abfahrt. 1:51,58! Die Siegerzeit von Fritz Strobl bei der Hahnenkamm-Abfahrt 1997 schien ein Rekord für die Ewigkeit zu sein. Bis heute konnte niemand den Streckenrekord von Fritz Strobl unterbieten.

Ab dem Jahr 2000 gab es für die österreichischen Athleten viele große Siege.

Fritz Strobl gewann nochmals im Jahr 2000 die Abfahrt.

Auch der erfolgreiche Benjamin Raich schaffte es sowohl im Jahr 2001, als auch im Jahr 2006 den Slalom bzw. die Kombination für sich zu entscheiden. Ein Jahr später, 2002, konnte sich Rainer Schönfelder im Slalom in die Siegerliste eintragen. Michael Walchhofer gewann im Jahr 2003 sein erstes Weltcuprennen in der Kombination und 2006 sicherte er sich in der Königsdiziplin Abfahrt den Sieg. Klaus Kröll krönte seine Karriere mit dem Sieg im Super-G im Jahr 2009.

Aber nicht nur die österreichischen Athleten wurden Hahnenkammsieger, auch Athleten aus unterschiedlichen Nationen.

So gewann der Amerikaner Daron Rahlves sowohl die Abfahrt als auch den Super-G im Jahr 2003 bzw. 2004. Ivica Kostelic war von 2010-2013 unschlagbar in der Kombination und holte sich jeweils die begehrte goldene Gams. Im Jahr 2011 sicherte er sich die Siegergondel im Super-G . Der Schweizer Didier Defago gewann 2009 die Abfahrt und 2014 den Super-G.
Der Rekordhalter der meisten Abfahrtssiege, nämlich fünf an der Zahl, ist bis heute Didier Cuche.

Foto © K.S.C.


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